Interview Dr Hammer - Pectus Excavatum

Interview mit Dr. Hammer: Trichterbrust, Brustwanddeformität und Brustvergrößerung

Dr. Hammer ist auf Brustrekonstruktion spezialisiert und hebt die Vorteile dieser minimalinvasiven Technik hervor, die natürliche ästhetische Ergebnisse ermöglicht und gleichzeitig dem starken psychologischen Leidensdruck dieser Fehlbildungen gerecht wird. Zudem betont sie die Bedeutung eines ganzheitlichen und schrittweisen Behandlungskonzepts, insbesondere wenn diese Korrekturen Teil einer Brustvergrößerung sind.

 

Ich bin Dr. Hammer, plastische Chirurgin in Brüssel und hauptsächlich in der Brustrekonstruktion tätig, ebenso wie in der ästhetischen und perinealen Chirurgie.

Wie beurteilen Sie die Technik der 3D-Implantate?

Wir verwenden 3D-Implantate nach Maß bei Poland-Syndrom und Trichterbrust. Es handelt sich um eine wenig invasive Technik mit sehr guten ästhetischen Ergebnissen, die Patienten mit erheblichem psychologischem Leidensdruck hilft.

Können Sie ein Beispiel für eine mit dieser Technik behandelte Indikation nennen?

Ein Beispiel ist eine Patientin, die ursprünglich wegen einer Brustvergrößerung kam. Während der Untersuchung stellte ich fest, dass sie eine Trichterbrust hatte. In einer solchen Situation muss zunächst die Brustwanddeformität mit einer maßgefertigten Prothese korrigiert werden, bevor die Brustvergrößerung durchgeführt wird.

Wird diese Reihenfolge nicht eingehalten, besteht das Risiko eines sehr unästhetischen Ergebnisses, das die Patientin nicht zufriedenstellt.

Hat Trichterbrust psychologische Auswirkungen?

Die Patienten berichten häufig über erheblichen psychologischen Leidensdruck, insbesondere beim Anziehen, Tragen von Badebekleidung oder bestimmter Kleidung.

Dies ist für sie so wichtig, dass sie bereit sind, sich einer Operation zu unterziehen, selbst wenn dabei eine Thoraxnarbe entsteht, die sie im Vergleich zu den Vorteilen des Implantats als geringfügig ansehen.

Oft suchen diese Patienten eher psychologische Entlastung als eine Behandlung eines tatsächlichen funktionellen Problems.

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